Gerontopsychiatrische Tagesklinik

In der Gerontopsychiatrischen Tagesklinik werden ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen teilstationär behandelt. Teilstationär bedeutet, dass man sich nur an den Werktagen in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr zur Behandlung in der Tagesklinik aufhält. Diese Behandlungsform vereinigt somit den Vorteil intensiver Therapie tagsüber mit der Möglichkeit, in häuslicher Umgebung zu bleiben. Hierdurch kann eine vollstationäre Behandlung verkürzt oder gar vermieden werden. Die Tagesklinik stellt 15 Behandlungsplätze bereit.

Angebote der Tagesklinik

  • umfassende Diagnostik psychischer Erkrankungen
  • Behandlung unter Einsatz moderner Therapiemethoden
  • Psychotherapie
  • medizinische Behandlung
  • Koordination von Angeboten im häuslichen Umfeld
  • Beratung, auch von Angehörigen und Bezugspersonen
  • Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Behandlern
  • Training zur Förderung der alltäglichen Lebenspraxis

An der tagesklinischen Behandlung sind neben Ärzten, Psychologen und Krankenschwestern bzw. –pflegern auch Musik- und Kunsttherapeuten, Physiotherapeuten und Sozialarbeiter beteiligt.

Aufnahme

Das Angebot richtet sich an ältere Menschen ab etwa dem 60. Lebensjahr mit unterschiedlichen psychischen Erkrankungen, insbesondere Depressionen, Psychosen, Angststörungen oder leichteren Hirnfunktionsstörungen. Voraussetzung ist, dass die Patienten die Nächte und Wochenenden zu Hause verbringen können. Die Einrichtung ist behindertengerecht ausgestattet.

Die Einweisung erfolgt meist durch den ambulant behandelnden Arzt oder als Verlegung aus einem anderen Krankenhaus. Oft nehmen Patienten selbst oder Angehörige, aber auch Heime, den ersten Kontakt mit uns auf. In der Regel erfolgt ein Vorgespräch, in dem die Behandlung besprochen wird und die Möglichkeit besteht, die Tagesklinik schon einmal kennenzulernen.