Parkinson-Symposium

Zittern, Bewegungsarmut und -verlangsamung, Muskelsteifigkeit  – die klassischen Symptome der Nervenkrankheit Morbus Parkinson. Meist treten diese Symptome im Alter zwischen 50 und 60 Jahren auf. Acht bis zwölf Prozent der Patienten sind jedoch erst um die 40 Jahre alt oder noch jünger. Insgesamt leiden in Deutschland etwa 300.000 Menschen an der bekanntesten und häufigsten Erkrankung des Nervensystems. Dank heutiger Therapiemöglichkeiten lassen sich die Beschwerden der meisten Patienten zwar über Jahre oder sogar Jahrzehnte gut kontrollieren, sodass ein fast uneingeschränktes Leben möglich ist. Doch die Parkinson-Krankheit ist nach wie vor nicht heilbar. Umso wichtiger ist es, dass Erkrankte frühzeitig und koordiniert Behandlung, Beratung sowie Unterstützung finden.

Die Parkinson-Initiative Bergisches Land – eine Initiative der Evangelischen Stiftung Tannenhof – lädt auch in diesem Jahr zu einem Symposium ein. Das diesjährige Motto des Symposiums lautet „Besondere motorische Probleme (Pisa-Syndrom, Kamptokormie, zervikale und andere Dystonien) im Verlauf der Parkinsonerkrankung und spezielle Physiotherapie (e-health-Programme) bei Parkinsonerkrankung“. Das Symposium richtet sich ebenso an Ärzte, Pflegende, Patienten und Angehörige wie an Ergo- und Physiotherapeuten oder Logopäden. Eben alle Personengruppen, die mit der Parkinson-Krankheit zu tun haben.

Parkinson-Symposium
Mittwoch, den 2. September 2015 um 16 Uhr
im Helene-Härtel-Buchmann-Haus
auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Tannenhof
Remscheider Straße 76, 42899 Remscheid