Alzheimer-Café feiert 20-jähriges Bestehen

Menschen mit Demenz verlieren im Verlauf der Erkrankung die Fähigkeit, ihren Alltag eigenständig zu bewältigen. Das bedeutet für Angehörige eine enorme Belastung. Entscheidungen müssen für den Erkrankten und in seinem Sinne getroffen werden, schwierige Alltagssituationen sind fortwährend zu meistern. Angehörige übernehmen nicht nur die Versorgung und später die Pflege, sondern tragen Verantwortung und Sorge - ohne sich eine Pause zu gönnen. Schuldgedanken, Ratlosigkeit und Erschöpfung gehören zu einer Krankheit, unter der nicht nur der Betroffene, sondern auch der nahestehende Angehörige leidet.

Um Angehörigen zu helfen, wurde vor 20 Jahren die Alzheimer-Angehörigengruppe Remscheid gegründet. Die offene Gruppe wird seither fortwährend von der Evangelischen Stiftung Tannenhof angeboten.

Das 20-jährige Bestehen wird am Mittwoch, dem 17. Juni 2015 gefeiert. Von 11 bis 15 Uhr gibt es im Helene-Härtel-Buchmann-Haus auf dem Stiftungsgelände in Remscheid (Remscheider Straße 76, 42899 Remscheid) Fachvorträge, Informationen und Austausch zwischen Angehörigen, Pflegenden, Interessierten sowie Fachkollegen.

Weitere Informationen zum Alzheimer-Café und der Erkrankung allgemein finden Sie auf der Homepage des Demenz-Servicezentrum Bergisches Land.