500 Jahre Reformation: Türen öffnen. Gerechtigkeit leben. Wir unterstützen die Kampagne der Diakonie

Vom 20. Februar bis zum 4. März 2017 stellt der F(l)air-Weltladen in Remscheid eine Türe aus, die Bewohner der Evangelischen Stiftung Tannenhof für die Kampagne "Türen öffnen. Gerechtigkeit leben" gestaltelt haben. Zur Eröffnung der Ausstellung in Anwesenheit der Künstler wird am Montag, dem 20. Februar 2017 um 17 Uhr eingeladen.

500 Jahre Reformation.

Zu diesem Jubiläum hat die Diakonie eine Kampagne initiiert, die sich bundesweit für Gerechtigkeit einsetzt: Türen werden künstlerisch gestaltet und so auf soziale Ungerechtigkeiten hingewiesen.

Die Tür der Evangelischen Stiftung Tannenhof

Unsere Bewohner des Bereichs Integration-Wohnverbund haben im Rahmen des Offenen Ateliers unter Leitung von Frau Heide-Marie Hrabar eine Türe gestaltet. Die Künstler entschieden sich, Ungerechtigkeit symbolisch darzustellen. Hierzu wurden Bilder von Menschen entworfen, die früher – und zum Teil auch noch heute – unter Ungerechtigkeit litten.

In der Hoffnung auf ein besseres Leben machen sich diese Menschen auf die Suche nach Sicherheit, Respekt, Toleranz und Geborgenheit.

Die Tür soll dazu führen, dass sich jeder Einzelne fragt:

- Will ich meine Türe öffnen für Gerechtigkeit?

- Wie kann ich einen Beitrag leisten für mehr Menschlichkeit in unserer Gesellschaft?

Es ist nur ein kleiner Schritt, eine einfache Handlung! Ich kann meine Türe öffnen. Und wenn ich mutig bin, auch mein Herz – für eine Umarmung, für Nähe, Geborgenheit und Menschlichkeit.

 Die Künstler:

Eva Gramse-Römer, Dietmar Hekel, Katharina Hoffmann, Sabine Lammert, Dorothee Limke, Gerda Mwalimu, Sandra Weiß (unter der Leitung von Heide-Marie Hrabar)